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	<title>.&#187; Osteoporose &#8211; Knochenschwund</title>
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		<title>Knochendichtemessung – Information vom Osteoporosespezialisten</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:24:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist, mit der Folge einer Zunahme der Brüchigkeit und gehäuftem Auftreten von Frakturen (Knochenbrüchen). Der Dachverband der deutschsprachigen osteologischen Gesellschaften (DVO), die deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (Hormon-, Drüsen und Stoffwechselerkrankungen) als auch die Weltgesundheitsorganisation [...]]]></description>
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<p>Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist, mit der Folge einer Zunahme der Brüchigkeit und gehäuftem Auftreten von Frakturen (Knochenbrüchen).<br />
Der Dachverband der deutschsprachigen osteologischen Gesellschaften (DVO), die deutsche Gesellschaft<br />
für Endokrinologie (Hormon-, Drüsen und Stoffwechselerkrankungen) als auch die Weltgesundheitsorganisation<br />
(WHO) definiert bzw. quantifiziert die Osteoporose mittels der Messmethode DXA (dual x-ray absorptiometry).<br />
<span id="more-71"></span> Ziel der Knochendichtemessung sollte sein, eine Osteoporose-assoziierte Fraktur mit einer hohen Akkuratheit vorhersagen zu können. Eine Knochendichtemessung kann dies jedoch nur begrenzt voraussagen, da für das Bruchrisiko nicht nur die Dichte sondern z.B. auch die Mikroarchitektur der Knochenbälkchen (Spongiosa) entscheidend ist. Ein generelles Knochendichte-Screening wird deshalb nicht empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht erstattet. Eine Knochen-dichtemessung nach dem DXA-Verfahren<br />
ist im GKV-Bereich eine IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung). Die Kosten für den Patienten<br />
belaufen sich in der Regel auf ca. 40 €.<br />
Die DXA-Messung sollte bis zum 75. Lebensjahr an der Lendenwirbelsäule (LWK 1-4) erfolgen. Wegen<br />
möglicher Lendenwirbelsäulenveränderungen sollte bei Frauen älter als 75 Jahre eine Messung am Schenkelhals erfolgen. Für die prognostische Beurteilung des Bruchrisikos sollte die gesamte Region des Schenkelhalses einbezogen werden.<br />
Röntgenologische Untersuchungen z.B. der Lendenwirbelsäule sind durchzuführen, wenn eine Größenabnahme um mehr als 4 cm nach dem 25. Lebensjahr verdächtig auf eine Wirbelkörpersinterung erscheint oder akute, starke und anhaltende Rückenschmerzen bestehen. In diesen Fällen sollte eine Röntgenaufnahme der Brust- und Lendenwirbelsäule in zwei Ebenen erfolgen.<br />
Die DXA-Methode ist ein zweidimensionales Verfahren. Die Strahlenbelastung ist gering und erfordert deshalb keine besonderen Strahlenschutzbedingungen für das Personal und die Bauschutzmaßnahmen.<br />
Die Knochendichtemessung nach der DXA-Methode ist somit ein schnelles, preisgünstiges und wenig strahlenbelastendes Verfahren, welches nach Einleitung einer medikamentösen Osteoporose-Therapie nach spätestens 2 Jahren wiederholt werden sollte.</p>
<p>Ursachen der Osteoporose<br />
• Menopause<br />
• frühzeitige Eierstockentfernung<br />
• Testosteronmangel<br />
• Hodenerkrankungen<br />
• Hirnanhangsdrüsenerkrankungen<br />
• Bewegungsmangel<br />
• Cortisoneinnahme<br />
• Heparininjektionen über 3 Monate<br />
• Schilddrüsenüberfunktion<br />
• Nebenschilddrüsenerkrankungen<br />
• Insulinpflichtiger Diabetes mellitus<br />
• Rheumatoide Arthritis<br />
• Systemischer Lupus Erythematoses<br />
• Spondylitis ankylosans<br />
• Laktoseintoleranz<br />
• gestörte Nährstoffaufnahme<br />
• gestörte Nährstoffverwertung<br />
• Bauchspeicheldrüseerkrankungen<br />
• Morbus Crohn, Colitis ulcerosa<br />
• Leberzirrhose<br />
• Alkoholismus</p>
<p>Kontakt: Priv.-Doz. Dr. med. B. L. Herrmann<br />
Telefon: 0234 70990-57<br />
Fax: 0234 70990-58</p>
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		<title>Wechseljahre Osteoporose Knochenstoffwechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:43:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auswirkungen der Wechseljahre: Knochenstoffwechsel Die Knochensubstanz verringert sich ab dem 35. Lebensjahr. Knochen sind keine tote Substanz. Während des gesamten Lebens wird Knochensubstanz auf- und abgebaut. Bis zum 35. Lebensjahr überwiegen die Aufbauprozesse und die Knochenmasse nimmt ständig zu. Danach vermindert sich die Knochenmasse normalerweise jährlich um etwa 1,5 Prozent. Dieser Prozess ist altersbedingt. Östrogene [...]]]></description>
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<p>Auswirkungen der Wechseljahre: Knochenstoffwechsel</p>
<p>Die Knochensubstanz verringert sich ab dem 35. Lebensjahr.<br />
Knochen sind keine tote Substanz. Während des gesamten Lebens wird Knochensubstanz auf- und abgebaut. Bis zum 35. Lebensjahr überwiegen die Aufbauprozesse und die Knochenmasse nimmt ständig zu. Danach vermindert sich die Knochenmasse normalerweise jährlich um etwa 1,5 Prozent. Dieser Prozess ist altersbedingt.</p>
<p>Östrogene unterstützen den Aufbau der Knochen.<br />
Der Knochenstoffwechsel wird aber durch vielfältige Faktoren beeinflusst. Gesteuert wird er durch Hormone, z. B. durch die Schilddrüsenhormone Kalzitonin und Parathormon, durch Vitamin D und durch Östrogene und Testosteron. Wie das genau geht, können Sie hier nachlesen. Östrogene beeinflussen den Knochenstoffwechsel, indem sie die Wirkung und Bildung der für den Knochenstoffwechsel wichtigen Hormone beeinflussen. Sie wirken anregend auf den Aufbau der Knochen.</p>
<p>Osteoporose ist kein unausweichliches Schicksal.<br />
Aus diesem Grund wird die Osteoporose (Knochenschwund) häufig als eine Folgeerscheinung der Wechseljahre dargestellt. Diese Sichtweise ist so nicht richtig. Zwar spielen Östrogene eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel. Aber nicht bei jeder Frau kommt es nach den Wechseljahren durch den Abfall des Östrogenspiegels (automatisch) zu einem krankhaften Knochenabbau. Das liegt daran, dass Osteoporose eine Erkrankung ist, die durch vielfältige Einflüsse entsteht. Fast immer müssen mehrere Faktoren zusammen und über eine längere Zeit auftreten, damit sich ein krankhafter Knochenschwund entwickelt. Allerdings ist etwa bei 25 Prozent der Frauen von einer Gefährdung durch den wechseljahresbedingten Abfall der Östrogene auszugehen. In manchen Fällen kann der Knochenschwund dramatisch sein.</p>
<p>Sie können selbst viel für einen starken Knochenbau tun.<br />
Zu den Faktoren, die die Entstehung der Osteoporose begünstigen gehören u.a.:</p>
<p>* zu wenig Bewegung<br />
* zu geringe Aufnahme von Kalzium und Vitamin D mit der Nahrung<br />
* zu wenig Sonnenlicht auf der Haut (ist notwendig, damit sich Vitamin D bilden kann)<br />
* andere Erkrankungen, die für den Knochenstoffwechsel ungünstig sind, z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes, rheumatische Erkrankungen bei denen langfristig kortisonhaltige Medikamente notwendig sind.<br />
* häufiger längere Zeiten ohne einen Zyklus (z. B. bei Magersucht, Leistungssport), dadurch bleibt die normale vermehrte Östrogenausschüttung vor dem Eisprung häufig aus (vgl. weiblicher Zyklus).<br />
* später Beginn der Regel und früher Beginn der Wechseljahre verkürzen insgesamt den Zeitraum, in dem Östrogene wirken.<br />
* erbliche Belastung für Osteoporose.</p>
<p>Eine umfassende Darstellung der Osteoporose, ihrer Risikofaktoren, der Vorbeugung und Behandlung finden Sie hier.<br />
An dieser Auflistung wird deutlich, dass viele Faktoren selbständig positiv beeinflusst werden können. Krankhafter Knochenschwund ist keine automatische Folge der Wechseljahre. Dennoch sollte jede Frau (nicht nur in dieser Zeit) besonders auf &#8220;ihre Knochen achten&#8221;, denn Osteoporose ist, auch wenn kein Automatismus besteht, eine sehr häufig auftretende und sehr schwerwiegende Erkrankung.</p>
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		<title>Herrmann, Bochum &#8211; Osteoporose, auch Knochenschwund genannt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:56:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Osteoporose Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und durch eine Verflechtung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist. Hierdurch verlieren die Knochen an Belastbarkeit und werden brüchig. Frakturen (Brüche) entstehen vorwiegend im Bereich der Wirbelkörper als auch der Speiche (Radius) oder des Oberschenkelhalses (Femur). Allein in Deutschland [...]]]></description>
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<p><strong>Osteoporose</strong></p>
<p>Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und durch eine Verflechtung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist. Hierdurch verlieren die Knochen an Belastbarkeit und werden brüchig. Frakturen (Brüche) entstehen vorwiegend im Bereich der Wirbelkörper als auch der Speiche (Radius) oder des Oberschenkelhalses (Femur). Allein in Deutschland leiden 4-6 Millionen Menschen an dieser Krankheit. 80% der Patienten sind Frauen, d. h. jeder 5. Patient ist ein Mann. Somit handelt es sich keinesfalls um eine typische Erkrankung der Frau.<br />
<span id="more-55"></span> <img src="http://www.osteoporose-knochendichte.de/osteoporose/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="Trans in Herrmann, Bochum - Osteoporose, auch Knochenschwund genannt"  /> Ein Wirbelkörper besteht aus einer inneren Grundsubstanz (Spongiosa) und einer äußeren kräftigeren Knochenhülle (Kompakta). Im Initialstadium der Osteoporose kommt es durch den Knochenschwund zu einer porösen Spongiosa. Deformierungen des Wirbelkörpers bewirken auch eine Mitbeteiligung der Kompakta. So können durch Verformungen sog. Fischwirbel als auch Keilwirbel entstehen. Durch die Höhenminderung der jeweiligen Wirbelkörper kommt es im fortgeschrittenen Stadium der Osteoporose zu einer Größenabnahme der Körperlänge. Darüber hinaus entstehen Verformungen des Rumpfes bis zu einem sog. Witwenbuckel. Eine Schlupf- und Druckschmerzhaftigkeit der Wirbelsäule sowie Schon- und Fehlhaltungen deuten auf eine Osteoporose.<br />
Primäres Ziel der Osteoporosebehandlung ist die Verhinderung eines Bruches (z.B. Wirbelsäule, Oberschenkelhals, Speiche). Nach der Epos-Studie erleiden in Deutschland ca. 74.000 Frauen eine neue Wirbelkörperfraktur. Somit entsteht in Europa ca. alle 3 Minuten eine neue Fraktur.<br />
Eine Oberschenkelhalsfraktur führt nach einer Berechnung des statistischen Jahrbuchs für die Bundesrepublik Deutschland zu 2,5 Millionen Krankenhausaufenthaltstagen pro Jahr. Im Vergleich dazu führen der Herzinfarkt zu 1,9 Millionen und der Diabetes Mellitus zu 3,1 Millionen Krankenhausaufenthaltstagen pro Jahr. Von den 4-6 Millionen Osteoporoseerkrankten sind derzeit ca. die Hälfte diagnostiziert. Von diesen diagnostizierten 2-3 Millionen Patienten sind jedoch nur 1-1,5% adäquat therapiert (ca. 23%). Somit sind 77%, entsprechend 3-4,5 Millionen nicht versorgt.<br />
Unglücklicherweise wird durch gesetzliche Krankenversicherungen eine Knochendichtemessung erst dann bezahlt, wenn ein Bruch bereits entstanden ist. Aber gerade eine Fraktur gilt es bei der Osteoporosebehandlung zu verhindern, da dies weitere einhergehende Komplikationen mit Krankenhausaufenthalten etc. verhindert.<br />
Es gibt 2 Formen der Osteoporose: Zur sog. primären Form zählt die postmenopausale Osteoporose, d.h. die Osteoporose, die nach den Wechseljahren auftritt. Eine weitere Variante der primären Form stellt die geschlechtsunabhängige Osteoporose des älteren Menschen dar. Bei der sog. sekundären Osteoporose handelt es sich um eine Folgeerscheinungen anderer häufig chronischer Erkrankungen, wie Einnahme von Kortisonpräparaten über 3-6 Monate als auch wochenlange Injektionen von Heparin zur Blutverdünnung. Darüber hinaus ist der Alkohol als auch der Nikotinkonsum ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor für eine Osteoporose. Weitere Formen sekundärer Osteoporosen stellen Hormon- und Stoffwechselstörungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Kalziumstoffwechselstörung als auch ein Testosteronmangel dar. Letzterer ist bei Männern eine der häufigsten Ursachen einer Osteoporose. Darüber hinaus können Magen-Darmerkrankungen, die zu einer Aufnahmestörung von Kalzium führen, zu einer Osteoporose. Immobilität, d.h. Bewegungsarmut durch z.B. eine lange Bettlägerigkeit, führt zu einer Osteoporose. Die Belastbarkeit der Knochen stellt einen Reiz für das Knochengerüst dar und verhindert somit einen beschleunigten Abbau.</p>
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		<title>Herrmann, Bochum &#8211; Osteoporose, auch Knochenschwund genannt II</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:35:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser Knochen besteht aus einem lebendigen Gewebe, welches sich stets auf- und abbaut. Der Knochen ist somit kein statisches Organ, sondern wird durch die Zusammenarbeit von Knochenaufbauenden (Osteoblasten) und Knochenabbauenden Zellen (Osteoplasten) im Gleichgewicht gehalten. Nur so entsteht ein elastischer und belastbarer Knochen. Die Osteoblasten werden insbesondere im heranwachsenden Alter als auch bei entstandenen Brüchen [...]]]></description>
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<p>Unser Knochen besteht aus einem lebendigen Gewebe, welches sich stets auf- und abbaut. Der Knochen ist somit kein statisches Organ, sondern wird durch die Zusammenarbeit von Knochenaufbauenden (Osteoblasten) und Knochenabbauenden Zellen (Osteoplasten) im Gleichgewicht gehalten. Nur so entsteht ein elastischer und belastbarer Knochen. Die Osteoblasten werden insbesondere im heranwachsenden Alter als auch bei entstandenen Brüchen aktiviert. Bis zum 30.-35. Lebensjahr nimmt die Knochenmenge kontinuierlich zu. Danach verliert der Mensch pro Jahr ca. 1% an Knochenmasse. Eine verminderte Knochenmasse ist somit auch eine Folge des Alterns.<br />
Frauen sind insbesondere deshalb von einer <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> betroffen, da das sog. Östrogen die Knochen abbauenden Zellen hemmen. Im Laufe der Wechseljahre wird die Produktion von Östrogenen zunehmend eingestellt. Somit wird mehr Knochen abgebaut. Aus diesem Grund ist die postmenopausale <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> die häufigste Form dieser Krankheit.<br />
…und Kalzium spielen eine entscheidende Rolle für den Knochenaufbau. Vitamin D und überwiegend durch eine Sonnen bzw. Lichtexposition durch die Haut gebildet. Nur ein deutlich geringerer Prozentsatz von Vitamin D wird über die Nahrung aufgenommen und im unteren Teil des Dünndarms in den Körper aufgenommen. So können auch Darmerkrankungen zu einem Vitamin D Mangel führen. Viel häufiger ist jedoch eine geringere Sonnenexposition.<br />
Eine <a title="Posts tagged with Knochendichtemessung" rel="tag" href="../tag/knochendichtemessung/">Knochendichtemessung</a> sollte nach den Empfehlungen der osteologischen Gesellschaften (DVO) als auch nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach der DEXA-Methode gemessen werden. Hierbei handelt es sich um eine rasche (ca. 5 Minuten andauernde) Messung mit geringster Strahlenbelastung (1-5 …). die <a title="Posts tagged with Knochendichtemessung" rel="tag" href="../tag/knochendichtemessung/">Knochendichtemessung</a> erfolgt im Bereich der Oberschenkelhälse als auch im Bereich der <a title="Posts tagged with Lendenwirbelsäule" rel="tag" href="../tag/lendenwirbelsaule/">Lendenwirbelsäule</a>. Andere Verfahren zu Bestimmung der <a title="Posts tagged with Knochendichte" rel="tag" href="../tag/knochendichte/">Knochendichte</a>, wie die COCT-Methode hat eine bis zu 30-fach höhere Strahlenbelastung und misst nur am Lendenwirbelkörper. Weitere Verfahren wie die Ultraschalldiagnostik sind weniger etabliert.<br />
Vor Einleitung einer Therapie der <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> muss die Ursache genau untersucht werden. Ein <a title="Posts tagged with Testosteronmangel" rel="tag" href="../tag/testosteronmangel/">Testosteronmangel</a> des Mannes gilt es somit durch eine Testosterongabe auszugleichen. die Gabe von Östrogen stellt jedoch keine etablierte form der postmenopausalen <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> dar. Als Basistherapie der <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> gilt die Einnahme von Vitamin D und Kalzium in Form von Brausetabletten, die täglich eingenommen werden müssen. Sie stellt eine äußerst Preis günstige<br />
Therapie dar, wird jedoch von den Kassen nur bei einer nachweislichen <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> bezahlt. Weitere wichtige Medikamente stellen sog. Bisphosphornate dar, die in Form einer Wochen- als auch einer Monatstablette eingenommen werden können. Bei der Frau besteht zusätzlich die Möglichkeit durch Gabe eine Östrogen-ähnlichen Medikamentes wie ….Loxifen eine <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> zu behandeln. Weiter kann durch eine tägliche Injektion unter die Haut (subkutan) von Parathormon der Knochen aufgebaut werden.<br />
Zusammenfassend ist die <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> eine medizinische als auch gesundheitspolitische Herausforderung in der heutigen Zeit. die <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> ist keinesfalls eine alleinige Erkrankung der Frau. jeder 5. <a title="Posts tagged with Osteoporose" rel="tag" href="../tag/osteoporose/">Osteoporose</a> Patient ist ein Mann.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-57" src="http://www.osteoporose-knochendichte.de/osteoporose/wp-content/uploads/2009/09/250_VL0Y2737.JPG" alt=" in Herrmann, Bochum - Osteoporose, auch Knochenschwund genannt II" width="166" height="250" /></p>
<p>Autor:<br />
Priv.-Doz. Dr. med. B. L.  <a title="Posts tagged with Herrmann" rel="tag" href="../tag/herrmann/">Herrmann</a>, Facharzt für Innere Medizin, <a title="Posts tagged with Endokrinologie" rel="tag" href="../tag/endokrinologie/">Endokrinologie</a>, Diabetologe DDG<br />
Leitender Arzt im Privatärztlichen Praxiszentrum <a title="Posts tagged with Bochum" rel="tag" href="../tag/bochum/">Bochum</a>, Technologiezentrum an der Ruhr-Universität <a title="Posts tagged with Bochum" rel="tag" href="../tag/bochum/">Bochum</a></p>
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		<title>Osteoporose &#8211; Neue wissenschaftliche Erkenntnisse</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:45:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Osteoporose Neue wissenschaftliche Erkenntnisse Horizon-Studie: Die einmal jährliche Infusion mit 5 mg Zoledronsäure (Aclasta) senkt bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose das Bruchrisiko an Wirbelsäule und Oberschenkelhals &#62;60%. Das Risiko an Kieferknochennekrosen bei Patienten unter Bisphosphornat-Therapie ist als äußerst gering anzusehen (OC 17, Porto, 2007) Die einmal monatliche Einnahme von 150 mg Ibandronat (Bonviva) kann die [...]]]></description>
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<p><strong>Osteoporose<br />
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse</strong></p>
<p>Horizon-Studie: Die einmal jährliche Infusion mit 5 mg Zoledronsäure (Aclasta) senkt bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose das Bruchrisiko an Wirbelsäule und Oberschenkelhals &gt;60%.</p>
<p>Das Risiko an Kieferknochennekrosen bei Patienten unter Bisphosphornat-Therapie ist als äußerst gering anzusehen (OC 17, Porto, 2007)</p>
<p>Die einmal monatliche Einnahme von 150 mg Ibandronat (Bonviva) kann die Osteoporose, die durch Kortison verursacht wurde, aufhalten (P146, J.Scali, Buenes Aires, 2007).</p>
<p>Propos-Studie: Die tägliche Einnahme des Pulvers Strontiumranelat (Protelos) senkt signifikant das Risiko an Hüft- und Wirbelkörperfrakturen.</p>
<p>Strontiumranelat (Protelos) verbessert die Lebensqualität von Patienten mit Osteoporose (P296, Porto, 2007).</p>
<p>Die einmal tägliche Injektion ins Unterhautfettgewebe mit Teriparatid (Forsteo) führt zu einem kontinuierlichen Knochendichteanstieg über 24 Monate. Das Risiko von neuen Wirbelkörperfrakturen wurde vermindert (P254, PHADJI, Porto, 2007).</p>
<p>Östrogenpflaster als auch Raloxifen (Evista) haben eine gute und ähnliche Wirksamkeit auf die Knochendichte bei Frauen nach der Menopause.</p>
<p>Denosumab (monoklonaler Antikörper gegen RANKL) hemmt in experimentellen Studien den Abbau der Knochenmasse (Hemmung der Osteoblasten). Die Therapie verbessert nicht nur die Knochendichte sondern auch deren Geometrie (OC19, P149, Porto, 2007).</p>
<p>Die Substitution mit 50 mg DHEA bei Frauen nach den Wechseljahren führt zu einer Zunahme der Knochendichte an der Wirbelsäule (P258, Porto, 2007).</p>
<p>Die Gabe von Aromatase-Hemmern bei Brustkrebspatientinnen führt zu einer Abnahme der Knochendichte. Aus diesem Grund sollten frühzeitig neben Vitamin D und Kalzium Bisphosphornate eingesetzte werden (PL4, J. J. Body, Belgien, 2007).</p>
<p>Priv.- Doz. B. L. Herrmann<br />
Endokrinologe (Drüsen- und Hormonspezialist)<br />
und Osteoporoseexperte<br />
Technologiezentrum an der RUB</p>
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		<title>Knochendichtemessung Informationen vom Spezialisten für Osteoporose</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 14:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Knochendichtemessung Information vom Osteoporosespezialisten Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist, mit der Folge einer Zunahme der Brüchigkeit und gehäuftem Auftreten von Frakturen (Knochenbrüchen). Der Dachverband der deutschsprachigen osteologischen Gesellschaften (DVO), die deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (Hormon-, Drüsen und Stoffwechselerkrankungen) [...]]]></description>
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<p><strong>Knochendichtemessung<br />
Information vom Osteoporosespezialisten</strong><br />
Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts, die durch eine erniedrigte Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet ist, mit der Folge einer Zunahme der Brüchigkeit und gehäuftem Auftreten von Frakturen (Knochenbrüchen).</p>
<p>Der Dachverband der deutschsprachigen osteologischen Gesellschaften (DVO), die deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (Hormon-, Drüsen und<br />
Stoffwechselerkrankungen) als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert bzw. quantifiziert die Osteoporose mittels der Messmethode<br />
DXA (dual x-ray absorptiometry).<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-59" src="http://www.osteoporose-knochendichte.de/osteoporose/wp-content/uploads/2009/09/Osteoporose-Messung-DXA_600.jpg" alt="Osteoporose-Messung-DXA 600 in Knochendichtemessung Informationen vom Spezialisten für Osteoporose" width="600" height="399" /> Ziel der Knochendichtemessung sollte sein, eine Osteoporose-assoziierte Fraktur mit einer hohen Akkuratheit vorhersagen zu können. Eine Knochendichtemessung kann dies jedoch nur begrenzt voraussagen,<br />
da für das Bruchrisiko nicht nur die Dichte sondern z.B. auch die Mikroarchitektur der Knochenbälkchen (Spongiosa) entscheidend<br />
ist. Ein generelles Knochendichte-Screening wird deshalb nicht empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht erstattet. Eine<br />
Knochen-dichtemessung nach dem DXA-Verfahren ist im GKV-Bereich eine IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung). Die Kosten für den Patienten belaufen sich in der Regel auf ca. 40 €. Die DXA-Messung sollte bis zum 75. Lebensjahr an der Lendenwirbelsäule (LWK 1-4) erfolgen. Wegen<br />
möglicher Lendenwirbelsäulenveränderungen sollte bei Frauen älter als 75 Jahre eine Messung am Schenkelhals erfolgen. Für die prognostische<br />
Beurteilung des Bruchrisikos sollte die gesamte Region des Schenkelhalses einbezogen werden.<br />
Röntgenologische Untersuchungen z.B. der Lendenwirbelsäule<br />
sind durchzuführen, wenn eine Größenabnahme um mehr als 4 cm nach dem 25.<br />
Lebensjahr verdächtig auf eine Wirbelkörpersinterung erscheint oder akute, starke und anhaltende Rückenschmerzen bestehen. In diesen Fällen sollte<br />
eine Röntgenaufnahme der Brust- und Lendenwirbelsäule in zwei Ebenen erfolgen.<br />
Die DXA-Methode ist ein zweidimensionales Verfahren. Die Strahlenbelastung ist gering und erfordert deshalb keine besonderen Strahlenschutzbedingungen für das Personal und die Bauschutzmaßnahmen.<br />
Die Knochendichtemessung nach der DXA-Methode ist somit ein schnelles, preisgünstiges und wenig strahlenbelastendes Verfahren, welches<br />
nach Einleitung einer medikamentösen Osteoporose-Therapie nach spätestens 2 Jahren wiederholt werden sollte.<br />
Ursachen der Osteoporose<br />
• Menopause<br />
• frühzeitige Eierstockentfernung<br />
• Testosteronmangel<br />
• Hodenerkrankungen<br />
• Hirnanhangsdrüsenerkrankungen<br />
• Bewegungsmangel<br />
• Cortisoneinnahme<br />
• Heparininjektionen über 3 Monate<br />
• Schilddrüsenüberfunktion<br />
• Nebenschilddrüsenerkrankungen<br />
• Insulinpflichtiger Diabetes mellitus<br />
• Rheumatoide Arthritis<br />
• Systemischer Lupus Erythematoses<br />
• Spondylitis ankylosans<br />
• Laktoseintoleranz<br />
• gestörte Nährstoffaufnahme<br />
• gestörte Nährstoffverwertung<br />
• Bauchspeicheldrüseerkrankungen<br />
• Morbus Crohn, Colitis ulcerosa<br />
• Leberzirrhose<br />
• Alkoholismus<br />
Kontakt: Priv.-Doz. Dr. med. B. L. Herrmann<br />
Telefon: 0234 70990-57<br />
Fax: 0234 70990-58<br />
e-mail: info@endokrinologie-tzr.de<br />
Internet: www.endokrinologie-tzr.de</p>
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